Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 14000 Lipperhey, Galilei, Herschel & Co

(Wesel, am Di., 7.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Mit einem Schwerpunkt auf dem jeweiligen Beitrag von Hans Lipperhey, Galileo Galilei sowie der Geschwister Caroline und Wilhelm Herschel soll in einer Folge von drei Vorträgen "der lange Weg zur Erfindung des Fernrohrs" nachgezeichnet und seine Entwicklung bis in das 20. Jahrhundert verfolgt werden.

Dabei geht es zunächst um die Frage, wie es kommt, dass Brillengläser und Linsen genügend hoher Qualität bereits um das Jahr 1500 hergestellt werden konnten, aber erst etwa hundert Jahre später Hans Lipperhey aus Wesel in der Lage war, ein wirklich alltagstaugliches Fernrohr zu fertigen. Dieses fand dann allerdings sehr rasche Verbreitung, namentlich in Italien, wo es Galileo Galilei zu seinen Himmelsbeobachtungen veranlasste.

Galileis Entdeckungen und Neuerungen, dem Gedankenaustausch mit Johannes Kepler, den Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche, aber auch der Unterstützung, die er durch Maria Celeste erfuhr, sachkundige Tochter, Nonne in einem Kloster vor den Toren von Florenz, ist der zweite Vortrag gewidmet.

Der dritte Vortrag berichtet zunächst von Wilhelm Herschel, der von Hannover aus als Musiker den Weg nach England fand, diesen Beruf aber bald aufgab, um mit selbstgefertigten Teleskopen (den besten der damaligen Zeit) systematisch den Himmel zu durchmustern. Seine Schwester Caroline, die er nachgeholt hatte, unterstützte ihn dabei. Mit acht Erstbeschreibungen ging sie als zweiterfolgreichste "Kometenjägerin" in die Geschichte der Astronomie ein. Der Abend endet mit einem Blick auf die weitere Entwicklung bis hin zu den Entdeckungen E. P. Hubbles und des nach ihm benannten, 1990 in den Weltraum ausgesetzten Teleskops.

Die Vorträge stehen in einem inhaltlichen Zusammenhang, beleuchten sie doch ein spannendes Stück Wissenschaftsgeschichte, jeder Vortrag kann aber auch einzeln besucht werden.

Der Dozent, Dr. Guido Sold, Internist mit den Schwerpunkten Kardiologie und Angiologie, war lange Jahre Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Wesel; seine letzten Beiträge für die Volkshochschule galten vorrangig medizin- und kulturhistorischen Fragen.

Reservierungsmöglichkeit über die VHS.

freie Plätze 14001 Galileo Galilei

(Wesel, am Di., 14.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Der Vortrag ist Galileo Galilei, seinen Entdeckungen und Neuerungen, dem Gedankenaustausch mit Johannes Kepler und den Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche, aber auch der Unterstützung, die Galilei durch Maria Celeste erfuhr, seiner sachkundigen Tochter, Nonne in einem Kloster vor den Toren von Florenz, gewidmet.

Reservierungsmöglichkeit über die VHS.

freie Plätze 14002 Wilhelm und Caroline Herschel

(Wesel, am Di., 21.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Der dritte Vortrag berichtet zunächst von Wilhelm Herschel, der von Hannover aus als Musiker den Weg nach England fand, diesen Beruf aber bald aufgab, um mit selbstgefertigten Teleskopen (den besten der damaligen Zeit) systematisch den Himmel zu durchmustern. Seine Schwester Caroline, die er nachgeholt hatte, unterstützte ihn dabei; mit acht Erstbeschreibungen ging sie als zweiterfolgreichste "Kometenjägerin" in die Geschichte der Astronomie ein. Der Abend endet mit einem Blick auf die weitere Entwicklung bis hin zu den Entdeckungen E. P. Hubbles und des nach ihm benannten, 1990 in den Weltraum ausgesetzten Teleskops.

Reservierungsmöglichkeit über die VHS.

freie Plätze 14003 Das Goldene Zeitalter der flämischen und niederländischen Malerei

(Wesel, ab Do., 12.10., 16.00 Uhr , Dr. Rainer Neu)

Die flämische und niederländische Malerei erreichte im ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert eine bis dahin nicht gekannte Blüte, die in der Kunstgeschichte ohne Beispiel ist. Künstler wie Jan van Eyck, Hieronymus Bosch, Joos van Cleve, Jan Joest, Pieter Bruegel, Jacob van Ruisdael, Frans Hals, Rembrandt, Rubens oder Vermeer bringen eine Fülle ausdrucksstarker Kunstwerke hervor, die uns bis heute begeistern und den Geist dieses Zeitalters nachempfinden lassen.

Das Seminar beleuchtet neben den kunstgeschichtlichen Aspekten auch die sozialen, wirtschaftlichen, politischen und religiösen Voraussetzungen dieser Kulturblüte. Vor diesem Hintergrund entsteht ein facettenreiches Bild von Kultur und Kunst des "Goldenen Zeitalters".

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

freie Plätze 14004 Hieroglyphen lesen und schreiben - leicht gemacht!

(Wesel, ab Sa., 11.11., 10.00 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Sie wollten schon immer einmal wissen, was die alten Ägypter an geheimnisvollen Dingen geschrieben haben? Dies können Sie in Grundzügen mit diesem Workshop erreichen. Schon am Ende des Wochenendes schreiben Sie ganze Sätze in Hieroglyphen, denn überflüssige Grammatik wird nicht verwendet und Fachbegriffe für jeden verständlich erklärt. Die an die modernen Sprachen angelehnte Vermittlungsmethode soll Spaß am Erlernen dieser nur scheinbar komplizierten Zeichen machen. Sie haben damit die Voraussetzungen erlernt, um bei einer Reise nach Ägypten oder beim Besuch eines der großen Museen, verschiedene Dinge an Gräbern, Inschriften oder Papyri zu entschlüsseln.
Außerdem erfahren Sie an diesem Wochenende viele Dinge über eine der faszinierendsten alten Hochkulturen, werden Nachbildungen von bekannten Kunstwerken sehen und hochwertige Aufnahmen von weltberühmten Monumenten bewundern können. Sie erhalten zusätzlich Informationen, wie Sie eigenständig Information zur Sprache und Kultur erhalten können.

Gehen Sie mit auf eine hoch interessante Reise in die Vergangenheit.

Die gesamten Workshopunterlagen werden den Kursteilnehmenden vom Dozenten auf einem Stick zur Verfügung gestellt, der gegen eine Gebühr von 5,00 € beim Dozenten erworben werden kann.

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Kontakt

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