Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich 90003 Die Impressionisten in der Normandie

(Wesel, am Mi., 17.1., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Zerklüftete Felsen und steile Klippen, tosende Meereswellen und rasche Wetterwechsel - die Küste der Normandie bot den Malern des Impressionismus ein einzigartiges Naturschauspiel, das sie in ihren Gemälden einzufangen versuchten. Führende Impressionisten wie Claude Monet und Auguste Renoir stellten ihre Staffeleien unter freiem Himmel an den Stränden der Normandie auf, an malerischen Orten wie Pourville, Étretat oder Belle-Île, um Licht und Atmosphäre des französischen Nordens in ihren impressionistischen Bildkompositionen festzuhalten.
Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster feiert mit der groß angelegten Sonderausstellung 'Die Impressionisten in der Normandie' die Küsten Nordfrankreichs als Wiege des Impressionismus. Sie zeigt einige der schönsten Werke u.a. aus der Collection 'Peindre en Normandie' in Caen, dem Musée des Beaux-Arts in Rouen und dem Musée Marmottan Monet in Paris, darunter Arbeiten von Claude Monet, Auguste Renoir, Eugène Boudin, Gustave Courbet u.a. Den Besucher erwarten 52 Künstler mit 83 Gemälden, die nie zuvor in Deutschland ausgestellt wurden.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt und 90-minütige Führung durch die Ausstellung.

Nach der Führung bleibt genügend Zeit für eine Mittagspause und einen kleinen Bummel durch die Münsteraner Innenstadt, bevor es gegen 16.00 Uhr wieder zurück in Richtung Wesel geht.

freie Plätze 90004 Gurlitt und Wetter

(Wesel, am Di., 27.2., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Ein ganzer Tag in der Bundeskunsthalle mit zwei sehr unterschiedlichen, hoch interessanten Ausstellungen.

Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl aus dem mit 1500 Kunstwerken gewaltigen Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.
Die Ausstellung in Bonn trägt den Untertitel: 'Der NS-Kunstraub und seine Folgen'. Rund 250 Werke werden dort gezeigt, und bei den meisten ist noch immer nicht geklärt, wie sie in den Besitz von Hildebrand Gurlitt (1895-1956) gekommen sind. Die Bonner 'Bestandsaufnahme' gilt i.e.L. dem Vater von Cornelius Gurlitt (1932 - 2014), bei dem im November 2013 die bayrische Staatsanwaltschaft Kunstbestände beschlagnahmt hatte, und seinen Praktiken als Kunsthändler im Dienst der Nationalsozialisten. Ins Zentrum rückt in Bonn, was Provenienz, Herkunft eines Werkes, bedeutet: an der Historie arbeiten, sorgfältige Recherche auch nach den menschlichen Schicksalen hinter den Werken.
Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum 'Kunstfund Gurlitt' und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.


Die zweite Ausstellung: 'Ein Wetterbericht aus künstlerischer und wissenschaftlicher Sicht' entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum in München und seiner Zweigstelle in Bonn. Gewählt wurde ein experimenteller und interdisziplinärer Zugang zu diesem aktuellen Thema, der die unterschiedlichen Perspektiven künstlerischer Positionen, der Kulturgeschichte und der Naturwissenschaften vereint. Das Deutsche Museum liefert hierbei die naturwissenschaftliche Expertise und ein großes Konvolut an Leihgaben. Die Ausstellung liefert einerseits handfeste Erklärungen, gleichzeitig werden die Besucher aber auch emotional erreicht und ihre Aufmerksamkeit auf die Schönheit der verschiedenen Wetter- und Klimaphänomene gelenkt, die unser Leben und Überleben so existentiell bestimmen.

Die einzelnen Kapitel der Ausstellung vereinen künstlerische, kulturgeschichtliche und naturwissenschaftliche Exponate von höchster Qualität aus aller Welt - insgesamt rund 400 Exponate von über 100 Leihgebern. Zu sehen sind u.a. Kunstwerke von John Constable, William Turner, Gustave Courbet, Otto Modersohn, Joaquin Sorolla, Gerhard Richter und Pieter Hugo. Aber auch kulturhistorische und wissenschaftliche Preziosen wie die ersten wasserdichten Gummischuhe von Macintosh und ein originales Thermometer von Daniel Fahrenheit werden präsentiert. Die Ausstellung möchte berühren, erklären und nachdenklich stimmen.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn (NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt in die Bundeskunsthalle und zwei Führungen à 90 Minuten durch die beiden Führungen.

freie Plätze 90005 Frieden - Von der Antike bis heute

(Wesel, am Mi., 6.6., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

2018 liegt das Ende des Ersten Weltkrieges 100 Jahre zurück. Zugleich blickt Europa auf 370 Jahre Spanisch-Niederländischen Frieden, mit dem in Münster am 15. Mai 1648 als Teil des westfälischen Friedens europäische Geschichte geschrieben wurde.

Vor diesem Hintergrund hat die VHS aus einem vielfältigen Programm im Jubiläumsjahr zwei Ausstellungen ausgewählt.

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur besuchen wir die Ausstellung: Bilder vom Frieden - Wege zum Frieden. Namhafte Künstler wie Rubens, Delacroix, Lehmbruck, Dix und Kollwitz haben sehr unterschiedlich mit der Bedeutung von Frieden gearbeitet. Die Bilder der Ausstellung spiegeln aber nicht nur das Ideal einer aggressionsfreien Welt, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen, sondern zeigen auch bedeutsame Friedensschlüsse in der Vergangenheit bis in die jüngere Zeitgeschichte (z.B. Camp David, 1978).

Die zweite Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso veranschaulicht Picassos intensive künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Für den ersten Weltfriedenskongress 1949 in Paris entwarf er eine Taube, die sich in der Folgezeit zu einem wirkungsmächtigen Friedenssymbol entwickelte. Die Ausstellung thematisiert darüber hinaus die Rezeptionsgeschichte seiner Friedensbilder.

Zwischen den beiden Ausstelllungen fügt sich der Besuch des Friedenssaal im Münsteraner Rathauses ein.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit einem modernen Reisebus, Eintritte in die Museen und zwei 60-minütige Führungen durch die Ausstellungen, Besuch des Friedenssaals im Münsteraner Rathaus.

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